Ostermarschbewegung thematisiert Kriegsursachen zu wenig
- Details
- Erstellt am Sonntag, 31. März 2013 10:57
- Geschrieben von Udo Schuldt
Maßgebliche Teile der Friedensbewegung haben bei den Ostermärschen zu Protesten gegen deutsche Waffenexporte, gegen Militäreinsätze, sowie gegen Aufrüstung aufgerufen. Ausgesprochen notwendig in einer Zeit, in der Deutschland zu den größten Waffenexporteuren gehört und in der deutsche Soldaten in vielen Länder der Erde bei Kriegseinsätzen mitmachen. Dennoch greifen die mir bekannten Erklärungen der Friedensbewegung zu kurz.

(Foto: Udo Schuldt)
Mali, Iran, Syrien und Saudi-Arabien sind Gegenstand strategischer Interessen, ebenso wie Indonesien. Hier geht es vor allem um die Ressource Erdöl, deren Verfügbarkeit für die Wirtschaft von grundsätzlicher Bedeutung ist. Ohne Öl bräche die Wirtschaft zusammen. Soziale Sicherheit und Ernährung fast aller Menschen wären bedroht. Dies zeigt, zur Sicherung der Ölversorgung ist die militärische Option verlockend für die Mächtigen, da Öl knapp ist und in den westlichen Industrieländern nicht ausreichend als eigener Rohstoff zur Verfügung steht. Jenseits der Sicherung der Ölversorgung gäbe es aber eine weitere - hypothetische - Option. Nämlich die Möglichkeit sich aus der Abhängigkeit des Öls zu befreien.
Weiterlesen: Ostermarschbewegung thematisiert Kriegsursachen zu wenig
Über eine Million Seitenansichten
- Details
- Erstellt am Freitag, 29. März 2013 16:33
- Geschrieben von Super User

Ist eine neue sommerliche Rekordschmelze in der Arktis zu erwarten?
- Details
- Erstellt am Mittwoch, 27. März 2013 12:58
- Geschrieben von Udo Schuldt
Sind die denn eigentlich verrückt, mag die Eine oder der Andere denken. Jetzt haben wir schon seit einigen Tagen kalendarischen Frühling und der Winter hat uns immer noch im Griff und die reden von sommerlichen Eisschmelzrekorden. Nun, wenn es bei uns kalt ist, muss das nicht überall auf der Erde so sein. Tatsächlich sind Teile der Arktis (der Gegend um den Nordpol) schon seit Monaten überdurchschnittlich warm und im Norden Grönlands ist der arktische Winter offenbar schon vorbei, denn dort zieht sich das Eis bereits zurück.

Schmelzwasser-Seen in der Arktis (Foto: NOAA; Lizenz: Gemeinfrei)
Weiterlesen: Ist eine neue sommerliche Rekordschmelze in der Arktis zu erwarten?
Am Ende des Winters geht ein großer Riss durch die Arktis
- Details
- Erstellt am Dienstag, 26. März 2013 07:00
- Geschrieben von Bärbel Winkler
Man stellt sich die Eiskappe auf dem arktischen Ozean oft als eine auf dem Wasser treibende ununterbrochene, fortlaufende Eisfläche vor. Bei genauerem Hinsehen wird aber schnell klar, dass sie viel eher aus einer Ansammlung von größeren und kleineren Brocken Meereis besteht. Wir haben natürlich alle Bilder von Eisschollen vor Augen, die im Sommer durch offenes Wasser voneinander getrennt sind. Aber auch im Winter bricht das Packeis immer wieder auf, was zu offenen Rinnen, sogenannte Polynja, führt, die schnell wieder zufrieren. Dies erklärt auch, wie es seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts U-Booten möglich war, am Nordpol aufzutauchen (das Bild zeigt die USS Connecticut beim Auftauchen im nördlichen Polarkreis am 19. März 2011, Copyright: Kevin S. O'Brien, U.S. Navy). Die U-Boote waren nicht in der Lage, dickes Eis zu durchstoßen und mussten deshalb nach solchen Rinnen suchen, wo das Eis dünner war.
Merkwürdigerweise missbrauchen diejenigen, die die Realität und die potentiellen Auswirkungen der menschgemachten Klimaerwärmung leugnen, dieses Ereignis dazu, um zu behaupten es sei ein Beweis dafür, dass im hohen Norden nichts Ungewöhnliches passiert. Das Ereignis tritt weder den Beweis noch Gegenbeweis für irgendetwas an, weil solche Risse und Rinnen schon immer zu den normalen Merkmalen des arktischen Packeises gehört haben. "Normal" ist allerdings ein Wort, das sich in jüngster Zeit immer weniger auf die Artkis anwenden lässt. Die Schmelzsaison 2012 war der letzte Höhepunkt in einer Reihe von Rekordjahren, was eindeutig gezeigt hat, dass das Eis dünner ist, als es seit sehr langer Zeit gewesen ist.
Weiterlesen: Am Ende des Winters geht ein großer Riss durch die Arktis
Breite Ablehnung der Stader Kohlekraftplanung: Bündnis reicht 8.800 Einwendungen ein
- Details
- Erstellt am Montag, 25. März 2013 18:29
- Geschrieben von DUH / Udo Schuldt
Ende der Öffentlichkeitsbeteiligung im Bebauungsplanverfahren für Dow-Kohlekraftwerk / Breites Bündnis übergibt über 8.800 Stellungnahmen gegen klimaschädliche Kraftwerksplanung / Starkes Signal für Klimaschutz und Energiewende

Weiterlesen: Breite Ablehnung der Stader Kohlekraftplanung: Bündnis reicht 8.800 Einwendungen ein
Demokratie ist das wichtigste Element der Energiewende
- Details
- Erstellt am Montag, 25. März 2013 16:59
- Geschrieben von Udo Schuldt
Auf diesen kurzen Nenner kann man das Ergebnis der linken Energiepolitischen Konferenz bringen.
Wie sieht eine Energiewende im Interesse der Bürger aus? Wie kann man die Energieversorgung demokratisieren? Wie kann man Stromtarife sozial gestalten? Diese Fragen stellten sich die Teilnehmer der Energiekonferenz der Partei "DIE LINKE.", die am vergangenen Samstag stattfand.

Plenum der Energiepolitischen Konferenz (Foto: Udo Schuldt)
Weiterlesen: Demokratie ist das wichtigste Element der Energiewende
2050 nur noch 40% der Treibhausgase im europäischen Verkehr?
- Details
- Erstellt am Montag, 25. März 2013 11:04
- Geschrieben von Fraunhofer ISI / Udo Schuldt
Europäische Studie: Treibhausgase im Verkehrssektor können bis 2050 um 60 Prozent gesenkt werden
Das europäische Weissbuch für den Verkehr gibt als Ziel bis 2050 eine Reduktion der Treibhausgase um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 vor. Diese Reduktion kann auch tatsächlich erreicht werden, wie das vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI koordinierte europäische Forschungsprojekt GHG-TransPoRD aufzeigt. Notwendig ist dafür eine Kombination aus technischen Verbesserungen und geändertem Verhalten, die beide durch Anreize in Form von preispolitischen Instrumenten unter Berücksichtigung von sozial- und haushaltspolitischen Rahmenbedingungen erreicht werden könnten.

(Foto: Alexander Blum)
Weiterlesen: 2050 nur noch 40% der Treibhausgase im europäischen Verkehr?