Korallenriffe in Gefahr
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- Erstellt am Montag, 17. September 2012 11:33
- Geschrieben von PM PIK / Udo Schuldt
Korallenriffen drohen weltweit erhebliche Risiken, sogar wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad begrenzt wird – ein Wert, der für Mensch und Natur vielfach als sicher angenommen wird. Das zeigt eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie. Wird die Meeresoberfläche wärmer, so löst dies mit hoher Wahrscheinlichkeit vielerorts großflächige Korallenbleiche aus.

Korallenbleiche (Foto: Bruno de Giusti)
Nur in einem Szenario mit stark reduziertem Ausstoß von Treibhausgasen und der zusätzlichen Annahme, dass die Korallen sich extrem schnell anpassen, könnten zwei Drittel von ihnen ungeschädigt bleiben. In allen anderen Fällen sind voraussichtlich sämtliche Korallenriffe schwer betroffen.
Klimawandel erfordert Anpassungsmaßnahmen der Landwirtschaft
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- Erstellt am Mittwoch, 12. September 2012 17:55
- Geschrieben von Udo Schuldt
Der Deutsche Wetterdienst und der Deutsche Bauernverband veröffentlichten heute eine gemeinsame Pressererklärung, zu den langfristigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft. Leider sind die Aussagen des DWD und des DBV Vertreters nicht weitsichtig genug.

(Grafik: DWD)
Neue Auswertungen des Wetterdienstes zeigen nämlich, dass in Deutschland die Bodentemperatur, am Ende des Monats April, um durchschnittlich 5 Grad gegenüber 1962 zugenommen hat. „Wir rechnen damit, dass sich dieser Trend bis 2100 fortsetzt“, so Paul Becker, Vizepräsident des Wetterdienstes. Der Vegetationsbeginn verschiedener Pflanzen findet darum etwa 7 Tage früher statt als vor 50 Jahren. 2100 könnte er sogar drei Wochen früher beginnen, wie in den sechziger Jahren.
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Klimawandel und Extremwetterereignisse
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- Erstellt am Montag, 10. September 2012 12:27
- Geschrieben von Lili Fuhr
Eigentlich schon fast keine Neuigkeit mehr im Sommerloch: Die Minusrekorde der arktischen Eisschmelze. Neu sind allerdings Erkenntnisse der Klimawissenschaft, die sich immer mehr mit den Fragen von Wechselwirkungen zwischen dem Schmelzen am Pol und Extremwetterlagen in anderen Weltteilen beschäftigt. Einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung gibt hier ein Bericht auf Spektrum.de.

Waldbrand in Colorado (USA) aufgrund der verheerenden diesjährigen Dürre (Foto: USDA)
Und Oxfam hat eine aktuelle Studie herausgegeben, die der Frage nachgeht, inwieweit Extremwetterereignisse sich in Zukunft auf Nahrungsmittelpreise auswirken werden.
Klimaimperialismus
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- Erstellt am Samstag, 08. September 2012 09:08
- Geschrieben von Mohssen Massarrat
Hans Werner Sinns Lösungsvorschlag für das „grüne Paradoxon“1)
In seinem von Politikern, Unternehmern und Medien vielfach gelobten Buch gelang Hans-Werner Sinn, dem Chef des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung, das Kunststück nachzuweisen, dass alle selektiv gedachten und auch praktisch umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen dem Klimaschutz nicht nützen, sondern schaden.2) Dabei verfolgt Sinn, im Unterschied zu vielen anderen neoliberalen Ökonomen, durchaus nicht die Absicht, den Klimaschutz mit ökonomischen Argumenten als überflüssig zu erklären. Ganz im Gegenteil widmet er einige Kapitel seines Buches der ausführlichen Begründung, dass Politik dringend handeln müsse, um den Klimawandel zu bremsen. Mehr noch: Sinn, immerhin der Wortführer der neoliberalen Ökonomen in Deutschland, hängt sich, gemessen an der sonst üblichen Marktgläubigkeit seiner Zunft, weit aus dem Fenster und erklärt den Klimawandel, in Anlehnung an den Bericht der Stern-Kommission,3) zum „größten Marktfehler in der Geschichte der Menschheit“.4)

"Größter Marktfehler in der Geschichte der Menschheit" (Grafik: Robert A. Rohde; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)
Nicht nur mit solchen, für einen neoliberalen Wortführer unerwarteten Einsichten, sondern auch mit seiner Kritik der herkömmlichen Klimaschutzinstrumente, wie Ökosteuern, Emissionshandel (Kyoto-Instrument), lenkt Sinn die öffentliche Aufmerksamkeit auf seine Studie.
Arktische Eisschmelze verstärkt den Treibhauseffekt um 20 Jahre
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- Erstellt am Donnerstag, 06. September 2012 21:05
- Geschrieben von Udo Schuldt
Gegenwärtig findet die größte Eisschmelze des nordpolaren Eises seit Menschengedenken statt. Vor einigen Wochen taute auch Grönland auf nahezu der ganzen Oberfläche der Insel. Enorme Schmelzwasserflüsse ergossen sich ins Meer und zerstörten Brücken und Straßen. Hätten wir nur rechtzeitig auf einen besorgten Wissenschaftler gehört.

Der Eisrückgang - hellblaue Linie - am 5. September 2012 (Grafik: NSIDC)
Peter Wadhams, Professor der Ocean Physics der University of Cambridge, sagte voraus, was wir gegenwärtig an Eisschmelze erleben.
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Grüne Wüste - wo Bäume wachsen weicht die Trockenheit
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- Erstellt am Sonntag, 02. September 2012 15:09
- Geschrieben von Naturfreunde Hamburg / Udo Schuldt
Die Ausbreitung des südlichen Randes der Sahara bedroht auch den kleinen afrikanischen Staat Senegal. Dieser galt bisher, mit mit seinen fruchtbaren Böden, als Grünes Senegal (Cap Vert = Grüne Landspitze). Aber auch hier ist der Grundwasserspiegel dramatisch abgesunken, zum Teil um mehr als 20 Meter. In Folge dessen versteppt das Land und die Landwirtschaft, Lebensgrundlage der ländlichen Bevölkerung, ist bedroht. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf das Klima, sondern verstärkt auch die Armut und die Landflucht. Hier setzt ASAN (Association Sénégalaise des Amis de la Nature) an. Der senegalesische Zweig der Naturfreunde Internationale verknüpft den globalen Klimaschutz mit dem Kampf gegen Armut vor Ort. Das Projekt "Pépinière de Petit M´Bao" schafft eine Grundlage um durch systematische Anpflanzungen eine weitere Versteppung einzudämmen, den Grundwasserspiegel anzuheben und so dazu beizutragen die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung zu sichern.

© Naturfreunde
Um den Aufwuchs von jungen Bäumen erheblich auszweiten möchte ASAN seine Baumschule in Petit M´Bao ausbauen.
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Abgefackelt - Wie die Ölkonzerne unser Klima killen
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- Erstellt am Sonntag, 02. September 2012 11:24
- Geschrieben von Udo Schuldt
Überall auf der Erde wird Begleitgas aus der Erdölförderung abgefackelt. Mit gesundheitlichen Folgen für die Anwohner der Fackeln und mit einem massiven Treibhauseffekt. Aber das ist auch eine gigantische Verschwendung, mit dem Gas, welches in in Nigeria abgefackelt wird, könnte man ganz Deutschland mit Energie versorgen. Ein sehr wichtiger Film: