Alles zum Thema Erneuerbare Energien und Klimaschutz

Relaunch des Informationsportals »windmonitor.de«

Das Fraunhofer IWES behandelt auf der neugestalteten Website www.windmonitor.de umfassend und anschaulich Schwerpunktthemen der Windenergie in Deutschland und der Welt. Unter anderem kann der onshore Rekordzubau von über 4,6 GW Windenergieleistung im Jahr 2014 monats- und bundeslandscharf betrachtet werden. Dabei werden die Informationen sowohl grafisch als auch tabellarisch dargestellt.

Offshore Karte
Screenshot einer interaktiven offshore Karte mit europäischen Windparks (Grafik: © Fraunhofer IWES)

Gute regionale Beteiligung für Neubauprojekt von Planet energy

Zehn Kommunen investieren in Bürgerwindpark Sailershäuser Wald

Hamburg/Haßfurt – Die Finanzierung des Bürgerwindparks Sailershäuser Wald in Unterfranken erhält einen weiteren Schub.  Auf der am heutigen Donnerstag stattfindenden Gesellschafterversammlung in Haßfurt werden mehrere Städte und Gemeinden neu in den Kreis der Kapitalgeber aufgenommen. Die zehn Kommunen –  allesamt aus der Region direkt am geplanten Windparkstandort in der Nähe von Schweinfurt – steuern rund 600.000 Euro zum Bauprojekt bei und erhöhen das Gesamtkapital der Gesellschaft damit auf zwölf Millionen Euro.

Stromkostenstudie
(Grafik: © Privat)

Greenpeace: Sämtliche Reaktoren weltweit müssen überprüft werden

Hamburg/ Brüssel. Tausende neu festgestellte Risse in den Reaktordruckbehältern der beiden belgischen Atomreaktoren Doel 3 und Tihange 2 haben möglicherweise schwerwiegende Konsequenzen für sämtliche Atomkraftwerke weltweit. Zwei renommierte Materialwissenschaftler warnten am Freitag nach ihrer Neubewertung der Funde davor, die Risse könnten durch ein bisher unbekanntes Phänomen der Materialermüdung entstanden sein. Davon könnten auch die deutschen Atomkraftwerke betroffen sein.

Atomkraftwerk Doel
Atomkraftwerk Doel (Foto: Public Domain)

Z.B: Berlins schmutzige Profite zerstören das Klima

Forderung an den Berliner Senat Investitionen in Kohle, Öl und Gas zu beenden

Divestment-Aktionen weltweit für den 13.-14. Februar angekündigt

Berlin — In einem offenen Brief an die Stadt Berlin fordern Klimawissenschaftler, Politiker, Ärzte, Soziologen, Künstlerinnen und Bürger den Regierenden Bürgermeister und Senat auf, Investitionen in fossile Brennstoffe zu beenden. Zu den Unterzeichnern zählen Klimawissenschaftler Prof. Hans Joachim Schellnhuber und Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dessen Expertise die Stadt für ihr Klimaschutzkonzept hinzugezogen hat. [1]

Chalkhistory
(Grafik: © gofossilfree.org)

Zukünftig weniger Feinstaub aus Pelletöfen möglich

Heizen mit Holz liegt im Trend. Der nachwachsende Rohstoff stammt aus heimischen Wäldern, ist gut verfügbar und verbrennt CO2-neutral. Bei der Verfeuerung entstehen jedoch enorm viel Feinstaub und phasenweise hohe Konzentrationen toxischer Abgaskomponenten. Beides gefährdet Mensch und Umwelt. Ein Forscher der Hochschule Karlsruhe hat ein Sensor- und Verbrennungsluft-Regelsystem entwickelt, das die Emissionen deutlich reduziert. In Pelletöfen und Pellet-Heizkesseln könnte es bereits zum Einsatz kommen.

Heinz Kohler
Professor Dr. Heinz Kohler (Hochschule Karlsruhe) hat ein Verbrennungsluft-Regelungssystem entwickelt, das den Verbrennungsprozess in Pelletöfen optimiert und den Schadstoffausstoß minimiert. (Foto: © TLB GmbH)

2 Millionen Solarheizungen in Betrieb

Allein im letzten Jahr trotz Ölpreistief bundesweit 112.000 neue Solarwärmeanlagen installiert

Im vergangenen Jahr ist in Deutschland bereits die zweimillionste solarthermische Anlage in Betrieb gegangen. Dies teilen der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit. Im Jahr 2014 wurden bundesweit rund 112.000 neue Solarwärmeanlagen mit einer Gesamtkollektorfläche von 900.000 Quadratmeter neu installiert. In keine andere EE-Technologie haben so viele Verbraucher bislang investiert.

Solarheizungen BSW Solar

(Grafik: © BSW-Solar/BDH)

VDMA/BWE: Windenergie an Land 2014: Rekordzubau von 4.750 Megawatt in Deutschland

Flächenbereitstellung und Sondereffekte der Vorjahre sind Gründe für das Ausbauvolumen. Höchstwerte auch bei Abbau und Ersatz-Anlagengeschäft. Gute Positionierung der deutschen Windindustrie auf stark gewachsenem Weltmarkt. Verlässlicher politischer Rahmen für kontinuierlichen Ausbau zum Erreichen der Ziele der Bundesregierung erforderlich.

Windpark in Niedersachsen
Windpark in Niedersachsen (Foto: Martina Nolte; Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de

Mit Crowdfunding für die Energiewende in Bürgerhand

Der Hybridstrommarkt, ein Strommarktdesign des IAP, ist mal ein völlig anderer Ansatz im Rahmen der Energiewende. Anders als die etablierten Energieversorger gibt es dem Bürger die Möglichkeit, aktiv am Markt teilzunehmen und damit zukünftig die eigenen Stromkosten zu begrenzen. Die großen Energieversorgungsunternehmen kennen eigentlich nur eines: möglichst viel Gewinn erwirtschaften. Das ist im Grunde ja durchaus in Ordnung, denn das ist der primäre Geschäftszweck eines jeden Unternehmens. Doch die Welt hat sich verändert. Heute sind Großunternehmen und Konzerne in der Hand von Investmentfonds wie Blackrock & Co und die Rendite steht an erster Stelle. (Bei der RWE sind beispielsweise 86% der Aktionäre institutionelle Anleger; allein der amerikanische Blutsauger BlackRock Financial Management ist mit 5% der größte Investor. Quelle)

Solardach eines Hauses in Travemünde
Sicher gut geeignet für den Hybridstrommarkt - Solar-Haus in Travemünde (Foto: Udo Schuldt) 

Die Gigawattmarke ist überschritten

Berlin.  Der deutsche Offshore-Windenergiemarkt hat den wichtigen Gigawatt-Meilenstein erreicht. Zum 31. Dezember 2014 speisten in der deutschen Nord- und Ostsee insgesamt 258 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.049,2 Megawatt Strom ein. Dies ermittelte die Deutsche WindGuard im Auftrag der vier Organisationen VDMA Power Systems, Bundesverband WindEnergie (BWE), Windenergie-Agentur (WAB) und Stiftung Offshore Windenergie (SOW). offshore windenergie pd
Alpha Ventus Offshore Windpark (Foto: Public Domain)

„Die vorgelegten Programme werden die nationalen Klimaschutzziele bis 2020 nicht ermöglichen, sie greifen zu kurz und setzen allein auf Freiwilligkeit“, so Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Nationalen Aktionsprogramm Klimaschutz und Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz.

Eva mit Chico und Fahrrad
Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

"Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel darf sich von der Kohleindustrie nicht am Nasenring durch die Manege führen lassen. Er muss den Kohlekraftwerksbetreibern klare Vorgaben machen. Die Energiekonzerne haben noch nie freiwillig auf irgendetwas verzichtet. Man muss sie in die Pflicht nehmen", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Scheitern des Deals zur Reduktion der CO2-Emissionen mit der Kohleindustrie.

Eva mit Chico und Fahrrad
Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

„Nach der installierten Leistung und der Anlagenzahl ist Niedersachsen bei der Nutzung der preiswerten Windenergie an Land bereits bundesweiter Spitzenreiter. Jetzt belegt die Länderstudie von DIW Econ, dass sich diese Zahlen auch direkt in Arbeitsplätzen, regionale Wertschöpfung und kommunale Steuereinnahmen niederschlagen. Die Windenergie an Land sichert im zweitgrößten Flächenland einschließlich Bremen bereits 22.069 Arbeitsplätze und sorgt allein für eine Bruttowertschöpfung von 3.412,7 Millionen Euro“, zitierte Wilhelm Pieper, Landesvorsitzender Bundesverbandes WindEnergie (BWE) aus der aktuellen Länderstudie Niedersachsen/Bremen, die heute gemeinsam mit dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies vorgestellt wurde.

Windpark in Niedersachsen
Windpark in Niedersachsen (Foto: Martina Nolte; Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de)
 

Viele Anleger, die in Windkraft investierten, haben in den vergangenen Jahren Geld verloren. Wer Genussrechte oder Anleihen von Firmen wie Prokon, Windreich oder Windwärts kaufte, leidet nun unter den unglücklichen unternehmerischen Entscheidungen oder nicht tragfähigen Finanzierungsstrukturen der Firmen, die in den vergangenen Monaten Insolvenz anmeldeten.


(Foto: © Privat)

„Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz“(1) -  so übertitelte die Wirtschaftswoche am 04.09.14 einen Beitrag, in dem der Fachhochschul-Professor Gonde Dittmer sich in einem Interview zum Thema äußerte. Und schnell steht auch das Ergebnis seiner Überlegungen fest: Die Umwelt leidet – und der Geldbeutel der Bürger auch. Wir nehmen dies zum Anlass, seine zentralen Aussagen genauer zu überprüfen.

Solaranlagen
(Foto: Udo Schuldt)