#Verkehr

  • 2021 ist Europäisches Jahr der Schiene

    Umweltverbände fordern neuen Aufbruch für europäischen Bahnverkehr

    Eine EU-weite Initiative zeigt auf, wie viel mehr Klimaschutz mit grenzüberschreitenden Direktzügen, bequemerer Buchung und Investitionen ins europäische Schienennetz erreichbar wäre.

    DB Schlafwagen

    Damals - im Jahr 2012 - fuhr die DB noch mit Schlafwagen (Foto: NAC, Lizenz: CC BY-SA 4.0)
  • Boomer Bashing ist nicht angebracht

    Aktuelles Klimaschutz-Barometer für Hamburg:
    Ältere Menschen leben meist klimafreundlicher als die Jüngeren, obwohl diese wegen des Klimawandels besorgter sind

    Über alle Altersgruppen hinweg sehen die Befragten im Klimawandel die größte Bedrohung +++ mehr ÖPNV und Fahrradnutzung, Verzicht auf Flugreisen, mehr Ökostrombezug, weniger Fleischkonsum sind für viele die Konsequenzen dieser Überzeugungen +++ bei leichten Unterschieden zwischen den Bezirken ist Altona der mit den klimafreundlichsten Menschen +++ von der neuen Bundesregierung erwarten Befragte deutlich mehr Anstrengung beim Klimaschutz.

    Nicht nur die Relevanz für das Thema Klimaschutz ist in den letzten zwei Jahren gestiegen, sondern auch die Sorge vor dem Klimawandel. Dies zeigt das aktuelle Klimaschutz-Barometer für Hamburg – ein repräsentatives Stimmungsbild im Auftrag von HAMBURG ENERGIE zu Haltung und Engagement in Sachen Klimaschutz in der Hansestadt. Die Befragung zeigt zudem, dass sich gegenüber der letzten Umfrage aus 2019 zwar auch konkretes Verhalten geändert hat, allerdings in unterschiedlichem Maße – je nach Alter und Bezirk.

    Energieberg gross
    Blick über die Stadt - im Vordergrund der Energieberg mit Solar- und Windenergieanlagen (Foto © Hamburg Energie)

  • Der Aufstieg der E-Autos ist nicht aufzuhalten

    Aber nur Erneuerbare Energien machen sie umweltfreundlicher

    Damit sich ein Elektro-Auto, von der Größe eines Tesla Model S, ökologisch rechnet müsse man acht Jahre damit fahren, so schrieben etliche Zeitungen, nachdem eine schwedische Studie zur Umweltfreundlichkeit von E-Autos erschienen war. Einen Nachteil hatten alle diese Artikel: Entweder haben deren Autoren die Studie gar nicht gelesen oder sie haben sich auf eine einseitige Darstellung der Nachteile fokussiert.

    E Auto public domain
    (Foto: Public Domain)

  • Die Zeit für den Radverkehr war nie so günstig

    Neue Veröffentlichung des Deutschen Instituts für Urbanistik1) (Difu) zeigt das verkehrspolitische Potenzial des Radverkehrs von der Vergangenheit bis heute und verdeutlicht, was für das Gelingen einer erfolgreichen Verkehrswende notwendig ist.

    Das Fahrrad hat sich als das Verkehrsmittel der Coronapandemie entpuppt: Viele Menschen sind während des Lockdowns aufs Fahrrad umgestiegen. Mit dem Erhalt der im Lockdown entstandenen Pop-Up-Radwege findet sich der Fahrradhype auch im Stadtbild wieder.

    „Die Zeit war für den Radverkehr nie so günstig“, so die Einschätzung von Tilman Bracher, dem langjährigen Leiter des Forschungsbereichs Mobilität am Difu und Autor der Publikation. „Es gibt Handlungsdruck, Fördermittel, Wertewandel, Innovationen und immer mehr Beschlüsse und Konzepte.“

    Fahrrad
    (Foto: Udo Schuldt)

  • Klimaticket startet in Österreich

    Deutsche Umwelthilfe fordert eine 365-Euro-Flatrate als "Klimaticket" für Bahn, Bus und Straßenbahn auch in Deutschland

    • Bürgerinnen und Bürger in Österreich können von heute an mit einem günstigen Flatrate-Klimaticket alle öffentlichen Verkehrsmittel im Land nutzen
    • DUH fordert: SPD, Grüne und FDP müssen ein günstiges und bundesweit gültiges Klimaticket nach österreichischem Vorbild im Koalitionsvertrag verankern
    • DUH ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich mit ihrer Stimme für ein 365-Euro-Klimaticket einzusetzen und sich an der Online-Petition zu beteiligen

    DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Wir fordern ein Klimaticket von einem Euro pro Tag für Bahn, Bus und Tram in der Stadt und Regionalverkehr“

    Straszenbahn
    (Foto: Udo Schuldt)

  • So geht Klimaneutralität 2045

    Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt

    Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 % größer sein, als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohle würde auf einem Kurs zur Klimaneutralität bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen sind notwendig, um die Sektorziele für Industrie, Gebäude und Verkehr zu erreichen.

    REpower 5 Megawatt Offshore
    Allem voran muss ein massiv beschleunigter Ausbau von Wind- und Sonnenergie erfolgen (Foto: Public Domain)

  • Umfrage: Breiter Rückhalt für die Ziele der Energie- und Verkehrswende

    Ergebnisse einer Umfrage zeigen breiten Rückhalt für die Ziele der Energie- und Verkehrswende, aber zu wenig Tempo

    Erste Ergebnisse des Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers 2021 jetzt online: Was bewegt die deutsche Bevölkerung bei der Energie- und Verkehrswende? Fast 80 Prozent der Teilnehmenden sehen die Transformationen als Gemeinschaftsaufgabe, bei der jeder Mensch einen Beitrag zum Gelingen leisten sollte. Mehr als die Hälfte der Menschen beschreibt die Umsetzung der Energiewende jedoch als teuer oder bürgerfern und wünscht sich mehr Tempo. Das zeigt jetzt eine repräsentative Befragung im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne.

    Sternfahrt 060618
    (Symbolfoto: Udo Schuldt)

  • Umweltschädliche Subventionen: Fast die Hälfte für Straßen- und Flugverkehr

    UBA-Präsident Dirk Messner: „Aus umweltschädlichen Subventionen schrittweise sozial-ökologische Investitionen machen“

    Der Abbau von Steuervergünstigungen für Pkw- und Agrardiesel, die private Nutzung fossiler Dienstwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie bei der Entfernungspauschale würde der öffentlichen Hand Mehreinnahmen im zweistelligen Milliardenbereich bringen. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zu umweltschädlichen Subventionen im Jahr 2018. Diese oben genannten Subventionen lassen sich national abschaffen. Weitere zwölf Milliarden Euro entfallen auf Steuervergünstigungen für Kerosin und die Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge. Dies müsste allerdings auf europäischer Ebene angegangen werden.

    umweltschaedliche subventionen
    Zum Vergrößern auf das Bild klicken (© UBA)

  • Verkehr der Zukunft?

    Leistungsstarkes Lastenfahrrad – neu gedacht und leichtgemacht

    In nur drei Monaten haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer LBF am Beispiel eines Lastenfahrrades gezeigt, welche Leichtbaupotenziale in diesen urbanen Vehikeln stecken. Sie fanden neue Möglichkeiten, die sichere Nutzung elektrisch unterstützter Lastenfahrräder zu verbessern und die Reichweite der Fahrzeuge zu erhöhen. So wurden am Vorderwagen eines Zweispurlastenrades durch eine neue Rahmenkonstruktion ein Drittel des Gewichts eingespart. Die Batterie wurde neu gedacht, die Kapazität erhöht und das Gehäuse durch die direkte Integration in den Rahmen eingespart. Bei den »Fraunhofer Solutions Days« präsentiert das Forscher-Team am 29. Oktober 2020 weitere Entwicklungen.

    LBF Lastenfahrrad
    Leicht, intelligent, stylisch: Das »LastenLeichtBauFahrrad« (L-LBF) zeigt das Potenzial des funktionsintegrierten Leichtbaus für die Mobilität (Foto: © Ursula Raapke, Fraunhofer LBF)