#Erderwärmung

  • Klimawandel könnte künftig mehr Hitzetote fordern

    Hitzewellen erhöhen das Sterblichkeitsrisiko von Herzkranken um bis zu 15 Prozent

    Hohe Temperaturen, Hitzewellen und extreme Temperaturschwankungen innerhalb kurzer Zeit führen zunehmend auch in Deutschland zu gesundheitlichen Risiken, insbesondere für Menschen mit Herzkrankheiten. So stieg in den Jahren 2000 bis 2010 die Sterblichkeit aufgrund koronarer Herzkrankheiten während Hitzewellen im Mittel um 10 bis 15 Prozent, wie eine Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Umweltbundesamt (UBA) ergab. Eine Auswertung zum Sommer 2015 liegt noch nicht vor. „In Zukunft erwarten wir bei fortschreitendem Klimawandel noch mehr, längere und intensivere Hitzewellen in Deutschland. Falls es uns nicht gelingt uns anzupassen, könnte dies bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Vervielfachung der hitzebedingten Sterblichkeit aufgrund koronarer Herzkrankheiten um den Faktor 3 bis 5 führen“, so Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes.

    Sun vertical
    Sonne im Zenit (Foto: Gemeinfrei)

  • Klimawandel macht AllergikerInnen das Leben schwer

    Ragweed – auch bekannt als Ambrosie – gehört zu den Pflanzen mit dem am stärksten allergieauslösenden Pollen. Diese aus Nordamerika eingeschleppte Art breitet sich seit einigen Jahrzehnten auch in Mitteleuropa aus. Ein internationales ForscherInnenteam um Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass die durch den Klimawandel begünstigte Verbreitung der Pflanze eine massive Zunahme der Pollenbelastung verursacht – bis zum Jahr 2050 soll sie sich gar vervierfachen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Nature Climate Change".

    Ragweed
    Massenbestand von Ragweed in einem Maisfeld in der Südsteiermark. (Foto: © Franz Essl)

  • Klimawandel: Anbaupotenzial in Afrika sinkt dramatisch

    Der Klimawandel hat insbesondere im Afrika südlich der Sahara dramatische Folgen. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat berechnet, dass dort bis zum Ende des Jahrhunderts das Anbaupotenzial von drei wichtigen Grundnahrungsmitteln stark sinkt: bis zu 30 Prozent der Anbaugebiete von Mais und Bananen sowie bis zu 60 Prozent der Bohnenanbaugebiete sind davon betroffen. Um weiterhin lebenswichtige Grundnahrungsmittel produzieren zu können, muss sich die Landwirtschaft auf grundlegende Veränderungen vorbereiten. Für diese Anpassungsstrategien berechneten die Forscher erstmals Zeitfenster. Die Ergebnisse sind nun in „Nature Climate Change“ veröffentlicht.

    Bohnen
    Bohnen sind im Afrika südlich der Sahara besonders vom Klimawandel betroffen: Ein Forscherteam berechnete, dass dort in bis zu 60 Prozent der Anbaugebiete die Eignung dramatisch sinken wird.  (Foto: © N. Palmer/CIAT)
  • Klimawandel: Eisbären plündern Vogelkolonien

    Enten- und Gänsebrut als Ersatzbeute

    Biologen zeigen, welche Auswirkungen es hat, wenn die Raubtiere auf das Land ausweichen müssen

    Ringelrobben, Walrosse, Fische: Eisbären brauchen fettreiche Nahrung, um die Kälte der Arktis zu überstehen. Ihre Beute erlegen sie meistens auf dem Packeis – doch die Eisdecke schrumpft. Welche Auswirkungen hat es, wenn Eisbären gezwungen sind, neue Nahrungsquellen zu erschließen?

    Eisbaer
    Ersatzbeute: Ein Eisbär verspeist Vogeleier. (Foto: © Jouke Prop)

  • Korallen in der Stressfalle

    Hitzetoleranz von Korallen schwindet unter schwierigen Bedingungen

    Southampton/Kiel. Bei zu hohen Wassertemperaturen sind Korallen durch die sogenannte Korallenbleiche gefährdet. Ein Forscherteam der University of Southampton, der New York University Abu Dhabi und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hat festgestellt, dass die Anpassungsfähigkeit von Korallen an veränderte Umweltbedingungen, wie zum Beispiel Änderungen im Salzgehalt, auf Kosten ihrer Hitzetoleranz geht. Korallen, die derzeit in sehr warmen Meeresgebieten überleben, können deshalb nicht ohne weiteres in andere Regionen überführt werden, so das Ergebnis einer Studie, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift IMSE veröffentlicht wurde.

    Koralle arabisches meer
    Korallen und ihre symbiotischen Algen aus dem Arabischen Golf sind an das Überleben bei extremen Temperaturen und hohen Salzgehalten angepasst. (Foto: © Grace Vaughan, SOC)

  • Künftig noch mehr #DDT in der #Arktis

    Der Klimawandel wird die Anreicherung von DDT in der Arktis verstärken

    Max-Planck-Forscher zeigen, wie sich langlebige Schadstoffe zukünftig in der Arktis anreichern.

    Viele organische Schadstoffe, die in industriellen und technischen Prozessen entstehen, sind langlebig und werden in der Natur nicht abgebaut. Das kann dazu führen, dass sie selbst in entlegenen Regionen der Erde eine Gefahr für Umwelt und Lebewesen sein können. Zu solchen Schadstoffen gehören das Insektizid Dichlordiphenyltrichlorethan und die polychlorierten Biphenyle – besser bekannt unter den Kürzeln DDT beziehungsweise PCB.
    Arctic Tern
    Arktische Vögel, wie diese Küstenseeschwalbe, werden mit zunehmenden DDT-Konzentrationen konfrontiert sein (Foto: Public Domain)

  • Lausitz braucht eine sozialverträgliche und umweltgerechte Zukunftsperspektive

    Anlässlich der Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ der Bundestagsfraktion DIE LINKE in Cottbus erklären die energiepolitische Sprecherin der Fraktion, Eva Bulling-Schröter, und die Cottbusser Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert:

    „Für die Zukunft der Lausitz braucht es nach dem UN-Klimagipfel von Paris, und in Anbetracht der Unklarheiten über die Zukunft der Braunkohlesanierung sowie über den vereinbarten Übergang des Braunkohlegeschäfts von Vattenfall an EPH/PPF eine sozialverträgliche und umweltgerechte Zukunftsperspektive.

    Tagebau Kraftwerk Jaenschwalde
    Tagebau in der Lausitz bei Jänschwalde (Foto: Hanno Böck; Lizenz: CC0)

  • Massiver sommerlicher Meereisverlust verstärkt Klimaerwärmung in der Arktis

    Größte Veränderungen bereits im kommenden Jahrzehnt erwartet und nicht erst in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts!

    Im letzten Herbst und Winter war es in Teilen der Arktis so warm wie nie zuvor. Bis zu 16 Grad Celsius höhere Temperaturen als im langjährigen Mittel wurden an manchen Tagen registriert. Dies liegt auch an der immer geringer werdenden Meereisbedeckung, die jedes Jahr im September auf der Nordhalbkugel ihr Minimum erreicht. Dieser Rückgang ermöglicht eine immer stärkere Erwärmung des Meerwassers im Sommer und verzögert so zunehmend das Einsetzen der Eisbildung im Herbst. Letztere führt dann wieder zu dünnerem Eis zu Beginn des nächsten Sommers, das damit schneller und früher schmilzt: ein Teufelskreis.

    Schmelzende Arktis
    Sommerlich schmelzende Arktis im Jahr 2011 (Foto: Public Domain)

  • Meereis-Paradoxon gelöst

    Das scheinbare Parodoxon des zunehmenden Antarktis-Meereises ist gelöst

    Das Meereis um die Antarktis hat sich in den letzten Jahrzehnten ausgedehnt. Eine neue Studie erklärt, warum dies der Fall ist, warum Modelle diese Zunahme nicht erfassen und was wir Menschen mit der sich ausdehnenden Eisdecke zu tun haben könnten.

     Grafik Meereiskonzentration
    Dekadische Veränderungen der mittleren jährlichen Meereiskonzentration und der Meereisdrift. (Grafik: © Haumann et al., 2014, Geophys. Res. Lett)
  • Meereserwärmung führt zu stärkeren Niederschlagsextremen

    Aktuelles Ereignis betont Bedeutung der Studie Kieler Meeresforscher

    Kiel. Bedingt durch den Klimawandel steigen auch die Temperaturen in unseren Ozeanen. Die kann zu zur Entwicklung stärkerer Niederschlagsereignisse beitragen, wie eine Studie deutschen und russischer Wissenschaftler unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience erschien. Ein Niederschlagsereignis, dass Ende Juni in Sotschi, Russland stattfand, untermauert den Befund der Studie.

    Niederschlag MeereserwaermungNiederschlagsmengen (über 24 Std. vom 6.-7. Juli 2012) in einer Simulation mit beobachteten Meeresoberflächentemperaturen (a) und solchen, die für die frühen 80iger Jahre typisch sind (b). Das schwarze Kreuz markiert die Stadt Krymsk, die dicke schwarze Kontur markiert die Küstenlinie, die dünnen schwarzen Konturen sind Höhenlinien im Abstand von 150 Metern. (Grafik: © GEOMAR)

  • Messung der Treibhausgase

    Neuer Laser überwacht Klimawandel noch genauer

    Radiokarbon in Atmosphäre mit extrem hoher Genauigkeit bestimmbar

    Florenz (pte001/05.01.2015/06:00) - Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto Nazionale di Ottica hat ein innovatives Verfahren zur Überwachung des Klimawandels entwickelt. Mithilfe einer neuartigen Laser-Technologie lassen sich die in der Erdatmosphäre enthaltenen Kohlenoxide mit bisher ungekannter Messgenauigkeit bestimmen.

    Lunar Corona
    Blick in den Himmel: Atmosphäre analysierbar (Foto: Wing-Chi Poon; Lizenz: CC-BY-SA-2.5)

  • Millionen für Schrottmeiler als Rettungspaket für RWE

    "Ein schmutziger und teurer Deal, den Minister Gabriel da mit RWE und Konsorten geschlossen hat: Zur Stilllegung vorgesehene Uralt-Kraftwerke werden von der Bundesregierung auf Kosten der Stromkunden vergoldet", erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die gestrige Entscheidung im Kabinett.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Nach Pariser Klimavertrag buckelt GroKo weiter vor Wirtschaftslobby

    Auch 100 Tage nach dem Klimaabkommen von Paris sind bei der Bundesregierung keine Anzeichen zu erkennen, dass Deutschland als größter Klimasünder in der Europäischen Union neue und angemessene Anstrengungen unternimmt, das völkerrechtlich verbindliche Ziel, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius - möglichst auf 1,5 Grad - zu begrenzen. Stattdessen wackeln die nationalen Klimaschutzziele, und auch in Brüssel setzt sich das sonst so durchsetzungsstarke Berlin nicht für eine notwendige Verschärfung der viel zu schwachen EU-Klimaziele ein“, erklärt Eva Bulling-Schröter, klima- und energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den 21. März, an dem 100 Tage nach dem Abkommen vergangen sind.

    Eva mit Chico und Fahrrad
    Eva Bulling-Schröter mit Chico (Foto: © Eva Bulling-Schröter)

  • Natur im #Hitzestress

    Wenn es Pflanzen zu heiß wird

    Pflanzen aktivieren bei Erhöhung der Umgebungstemperatur die gleiche Stressreaktion wie bei Lichtmangel. Zu dieser Erkenntnis kamen Carolin Delker und Marcel Quint vom Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle. Mit der in Cell Reports erschienenen Publikation haben die Hallenser Wissenschaftler einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung des zellulären Signalweges der pflanzlichen Temperaturregulation geleistet.

    Pflanzen Thermometer
     (Foto: © Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie - IPB)

  • Nobelpreisträger rufen zum Klimaschutz auf

    Anlässlich des Abschlusstags der 65. Lindauer Nobelpreisträgertagung präsentierten und unterzeichneten am heutigen Freitag, den 3. Juli auf der Bodenseeinsel Mainau über 30 Nobelpreisträger eine Deklaration zum Klimawandel. In dieser „Mainauer Deklaration 2015“ heißt es, „dass die Nationen der Welt die Chance der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 nutzen und entschlossen handeln müssen, um die künftigen Emissionen weltweit zu begrenzen“. Anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz soll eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls verabschiedet werden.

    Nobelpreisträger
    (Foto: © Lindau Nobel Laureate Meetings)

  • Nobelpreisträgersymposium zum Klimawandel

    Städte können am effektivsten zum Klimaschutz beitragen

    Nobelpreisträger aus aller Welt und aus vielen verschiedenen Fachrichtungen versammelten sich diese Woche in Hong Kong, um die Debatte über den Klimawandel auf eine neue Ebene zu heben. Zum ersten Mal trafen sie sich in Asien zu einem solchen Symposium. „4C: Changing Climate, Changing Cities“ lautet der Titel – denn um vier Grad Celsius, kurz 4C, kann die Erde sich bis Ende des Jahrhunderts aufheizen, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht stark verringern. Und vor allem in den Städten werde sich entscheiden, ob wir dem Klimawandel wirksam entgegen treten können, so die Nobelpreisträger in ihrem Abschluss-Memorandum.

    Victoria Harbour skyscrapersErstmals findet das Nobel Cause Symposium in Hong Kong statt. (Foto: Gemeinfrei)

  • Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

    Die nationalen Länderbeiträge zu einem globalen Klimaabkommen reichen bislang zwar nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen – sie können jedoch zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn das Pariser Abkommen einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst. Das zeigt ein neuer Bericht eines Konsortiums aus 16 internationalen Forschungsinstituten. Die Wissenschaftler liefern eine detaillierte Analyse des Umbaus des Energiesektors, der für die Umsetzung der INDC genannten Länderbeiträge (intended nationally determined contribution) notwendig wird, und untersuchen die Reichweite dieses Umbaus mit Blick auf die zwei-Grad-Leitplanke.
     
    INDC Projektion

    (Grafik: © PIK)
  • Prognose: Zunehmende #Hitze im #Sommer

    Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen

    Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erschienene Studie eines Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis in Verbindung, die von der mensch-gemachten globalen Erwärmung verursacht werden.

    Europe 2006 Heatwave
    Hitzewellen - wie diese in 2006 - werden wahrscheinlich häufiger (Grafik: Giorgiogp2; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

  • Reflexe der Angst

    Essay zur ‪#‎Flüchtlingskrise‬

    Es ist logisch. Es war zu erwarten. Es ist sogar zwingend notwendig, wenn Sie die durchschnittliche europäische Angst fragen. Es gibt lokale Unterschiede, die sich aus der Geschichte der europäischen Nationalstaaten erklären lassen; aber im Grunde wird es über kurz oder lang den meisten Ängsten so gehen, die zwischen Oslo und Messina, von Brest bis Bialystok, in Wien, Berlin oder Paris Rundfunkgebühren zahlen und sich der grotesken Amplitude der Berichterstattung zur Flüchtlingskrise aussetzen: Sie mutieren zu Hysterie, mitunter zu Panik.

    Bangladesh climate refugeeKlimaflüchtlinge in Bangladesch (Foto: Public Domain)

  • Schmelzende #Gletscher

    Peruaner fordert von RWE Geld für Schutzmaßnahmen ein

    Erstmals in Europa soll ein Unternehmen, das weltweit zu den größten Treibern des Klimawandels zählt, für den Schutz eines Betroffenen zahlen

    Berlin/Huaraz. Erstmals verlangt ein massiv von Risiken des Klimawandels  Betroffener von einem der größten Treibhausgasemittenten in Europa, dass sich das Unternehmen an dringend notwendigen Schutzmaßnahmen beteiligen soll: Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya fordert mit Hilfe seiner in der Auseinandersetzung um Klimaschäden erfahrenen Rechtsanwältin  Dr. Roda Verheyen (Kanzlei Günther, Hamburg) von dem Energiekonzern RWE ein, sich an der  Finanzierung von Schutzmaßnahmen zu beteiligen. Seinem Haus - sowie einem großen Teil der peruanischen Andenstadt Huaraz - drohen wegen eines durch die Gletscherschmelze wachsenden Gebirgssees oberhalb der Stadt eine Flutkatastrophe. Die deutsche Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch berät auf Wunsch von Saúl Luciano diesen bei seinem Anliegen gegenüber RWE. Sollte der Konzern nicht positiv reagieren, hat der Peruaner vor, gegen RWE vor ein deutsches Gericht zu ziehen.

    Lago Palcacocha 2002Der Lago Palcacocha wächst infolge der immer schneller schmelzenden Gletscher (Foto: Georg Kaser; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)