Wie tolerant darf man gegenüber Klimawissenschafts-Leugnern sein?
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- Erstellt am Mittwoch, 22. Februar 2012 12:16
- Geschrieben von Udo Schuldt
Vor einigen Tagen schrieb der stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblattes, Matthias Iken, einen Kommentar zum Umgang mit Fritz Vahrenholt und Matthias Lüning, den beiden Autoren des neuen "klimaskeptischen" Buches "Die kalte Sonne". Unter der Überschrift "Die intolerante Gesellschaft" fordert er mehr Toleranz gegenüber den Beiden.
Lied: Tolerant - von Robert Long
Stellt sich zunächst die Frage, wie denn diese Toleranz aussehen soll?
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Aktionen gegen RWE Jahreshauptversammlung geplant
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- Erstellt am Samstag, 18. Februar 2012 12:34
- Geschrieben von Patrick Dattel
RWE unplugged – dem Energieriesen den Stecker ziehen! Anknüpfend an die erfolgreichen Proteste gegen die Jahreshauptversammlung (JHV) von RWE letztes Jahr möchte die Kampagne „ausgeCO2hlt“ zu einem bewegungsübergreifenden Vorbereitungstreffen einladen, um die Proteste dieses Jahr gemeinsam vorzubereiten und zu koordinieren. Herzlich eingeladen sind Menschen aus der Anti-AKW-Bewegung, der Klima- und Anti-Braunkohlebewegung sowie alle, die sich für eine soziale, dezentrale und ökologische Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren in Bürgerhand einsetzen wollen.

© ausgeco2hlt
Das Treffen findet am Sonntag den 04.03.2012 um 13:00 Uhr im Raum 6 des Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, Bochum statt.
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Großangriff auf Klimaschutz und Erneuerbare
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- Erstellt am Dienstag, 14. Februar 2012 13:40
- Geschrieben von Udo Schuldt
Zunächst machte Wirtschaftsminister Rösler Schlagzeilen. Sein Plan: Weitere Einsparungen bei der Förderung der Solarenergie und Bau neuer Kohlekraftwerke. Nun folgt das Buch der RWE-Vertreter Vahrenholt und Lüning "Die kalte Sonne", in dem die Folgen der Erderwärmung verniedlicht werden. In dem Medienrummel ging eine kleine Meldung, die von der Nachrichtenagentur indymedia verbreitet wurde, weitgehend unter. Sie besagte, dass RWE weitere Braunkohlekraftwerke bauen will.

Demonstration für Klimaschutz (Foto: Udo Schuldt)
Passt doch: Rösler macht die RWE-Konkurrenz Solarenergie platt und Vahrenholt und Lüning liefern die Argumentationsgrundlagen für eine breit gefächerte Kampagne gegen Klimaschutz und erneuerbare Energien.
RWE's neue Braunkohlepläne
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- Erstellt am Mittwoch, 01. Februar 2012 13:11
- Geschrieben von klimaschutzvonunten
RWE plant neue Kohlekraftwerke, streicht diese grün an (im wahrsten Sinne des Wortes), stellt damit aber klar, dass sie bis in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts mit der Braunkohle planen. Weitere Kohletagebaue werden so notwendig, im rheinischen Braunkohlerevier, Europas Klimakiller Nummer 1. Widerstand formiert sich.

RWE Kohlekraftwerk Ensdorf (Foto: Wolfgang Staudt; Lizenz: CC-BY-NC-ND-2.0)
BoA plus nennt RWE seine neuen Kohle-Drecksschleudern, die in Zukunft gebaut werden sollen. "Betrieb mit optimierter Anlagentechnik". Und plus steht für noch optimierterer.
Kapitalismus? Nein Danke!
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- Erstellt am Donnerstag, 26. Januar 2012 17:49
- Geschrieben von Udo Schuldt
Tagesschau.de meldete, dass auf dem Weltwirtschaftforum in Davos der Tenor "Kapitalismus? Ja bitte!" vorherrscht. Irgendwie war auch nichts anderes von den dort versammelten Damen und Herren zu erwarten, deren Unternehmen ja den Kapitalismus repräsentieren. Ein System was so viel Elend hervorbringt.

Müllkippe als Spielplatz eines Slums in Jakarta (Foto: Thehero; Lizenz: CC-BY2.0)
China: Klimawandel könnte Wachstum und Ernährung beeinträchtigen
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- Erstellt am Sonntag, 22. Januar 2012 17:36
- Geschrieben von Udo Schuldt
Ende letzten Jahres erschien in China ein neuer Report zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt und die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Auf 710 Seiten wurde beschrieben wie sich die CO2-Emissionen voraussichtlich entwickeln und welche Veränderungen dadurch zu erwarten sind. "China wird unter dem Einfluss andauernder Erderwärmung mit extrem harten ökologischen- und Umweltbedingungen, sowie Veränderungen in seiner regionalen Umwelt konfrontiert werden", schreiben die Autoren des Berichts.

Ausgetrocknetes Flussbett in Ningxia/China (Foto: Bert van Dijk; Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)
Dieser "Zweite nationale Report zur Bewertung des Klimawandels" kommt zu dem Ergebnis, dass die CO2-Emissionen ihren Höhepunkt erst in 20 Jahren erreichen und eine bedeutende Reduzierung erst in 40 Jahren zu erwarten ist.
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Anti-Kohle-Protest ist notwendig - auch im Jahre 2012
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- Erstellt am Samstag, 21. Januar 2012 13:57
- Geschrieben von Udo Schuldt
Wirtschaftsminister Rösler möchte weiterhin Kohlekraftwerke bauen und macht Schlagzeilen damit, dass er die Kosten der Solarenergie kritisiert. Kohlekraftwerke sind aber die größten CO2-Schleudern unter allen Kraftwerkstypen. Sie leisten einen erheblichen Beitrag zur Veränderung des Weltklimas. Wird Braunkohle als Brennstoff verwendet, dann müssen in Deutschland Dörfer und Wälder weichen, um an den Brennstoff zu kommen. Wird Steinkohle verwendet gefährden die ausgehöhlten Stollen die Stabilität des Untergrunds und es kommt zu Erdbeben. Außerdem sterben jährlich - weltweit - tausende Kumpel beim Abbau der Kohle.

Klimacamp 2008 in Hamburg; Foto: Udo Schuldt
In China geht noch immer jede Woche ein neues Kohlekraftwerk ans Netz. Sicherlich auch deshalb, weil die Industriestaaten schlechte Vorbilder sind und ebenfalls weiter auf Kohlekraft setzen. Doch während China nun den Bau von Kohlekraftwerken begrenzen möchte, setzen deutsche Minister weiterhin auf Braun- und Steinkohle als Energieträger.
Als Reaktion auf diese Verhältnisse gehen auch im Jahr 2012 die Kampagnen gegen Kohlekraftwerke weiter.
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