Schlechte Zeiten für ökosozialen Klimaschutz
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- Erstellt am Donnerstag, 17. Mai 2012 10:49
- Geschrieben von Udo Schuldt
Eigentlich war es keine Überraschung, dass Norbert Röttgen als Umweltminister abgelöst wird, denn eine machtbewusste Kanzlerin Merkel schaut vor allem auf die politisch günstigste Konstellation zur Erhaltung der Regierungskontrolle. Nachdem die Wähler rechts der Mitte, durch die Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, deutlich machten, dass sie keine schwarz-rötlichen Bündnisse wünschen, war klar, dass Röttgen keine Zukunft mehr in der Bundesregierung hat. Der Wiedereinzug der FDP in die beiden Landtage, auf Kosten der CDU, gab den Ausschlag. Rösler statt Röttgen, auf diese Kurzformel kann man die Wahlergebnisse auch bringen.

Schlechte Zeiten für ökosozialen Klimaschutz: Z.B. das neue Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg (Foto: NordNordWest; Lizenz: CC-BY-SA-3.0)
Zum Beispiel: Selbst wenn in NRW eine rötlich-grünliche Regierung zu erwarten ist, wird der Braunkohletagebau im rheinischen Braunkohlerevier Garzweiler weitergehen.
Green Economy ist mehr… Warum eine zukunftsfähige Ökonomie geschlechtergerecht sein muss
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- Erstellt am Dienstag, 15. Mai 2012 12:55
- Geschrieben von Ulrike Röhr
In Rio de Janeiro findet in wenigen Wochen die Rio+20 Konferenz statt. Ein thematischer Schwerpunkt wird das Konzept der „Green Economy“ sein, einer Wirtschaftsweise, die „menschliches Wohlergehen steigert und soziale Gerechtigkeit sicherstellt, während gleichzeitig Umweltrisiken und ökologische Knappheiten erheblich verringert werden“– so zumindest das vollmundige Versprechen der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen).

© UNCSD2012
Die UN-Konferenz für Umwelt & Entwicklung hat vor 20 Jahren am gleichen Ort Geschichte geschrieben. Auch, oder aus unserer Sicht: vor allem, aus der Perspektive von Frauen.
Scholz-Senat verhindert die Energiewende
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- Erstellt am Samstag, 21. April 2012 11:56
- Geschrieben von Gilbert Siegler
„Hamburg schafft die Energiewende“ verkündet der Bürgermeister Olaf Scholz am 29.11.11. Eine Analyse der Vereinbarungen mit Vattenfall und E.on führt aber zwingend zu dem Ergebnis: Auf diesen Wege verhindert er die dringend notwendige Energiewende. Er verhindert eine Wende zu einer sozialen Energiepolitik mit bezahlbaren Energiepreisen und sicheren Arbeitsplätzen. Er verhindert eine Wende zur Energieversorgung aus regenerativen Quellen. Er nimmt Hamburg die Chance, sein klimapolitisches Ziel zu erreichen, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren. Er gibt die Möglichkeit aus der Hand, als Stadt wieder wesentlichen Einfluss auf die Energieversorgung Hamburgs zu bekommen.
EU-Umweltministertreffen: Emissionshandel wirksam reformieren – Wo ist Norbert Röttgen?
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- Erstellt am Samstag, 21. April 2012 10:52
- Geschrieben von Udo Schuldt
Es ist schon etwas Besonderes wenn Abgeordnete verschiedener Parteien eine gemeinsame Presseerklärung herausgeben! Das geschieht, weil dem Thema eine besondere Wichtigkeit zugemessen wird. Darum soll die PE hier auch noch mal erscheinen.

In Durban gab es auch schon eine gemeinsame Presseerklärung; Links Frank Schwabe, daneben Hermann Ott, Eva Bulling-Schröter; Foto: © Privat
Zur heutigen Diskussion der EU-Umweltminister zur Zukunft des Emissionshandelssystems (ETS) in Horens, Dänemark, erklären Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Frank Schwabe, klimapolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Dr. Hermann Ott, klimapolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN:
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Blockade beim Klimaschutz auflösen
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- Erstellt am Donnerstag, 12. April 2012 16:03
- Geschrieben von Eva Bulling-Schröter
"Die Warnung, Deutschland könne die selbst gesteckten Klimaschutzziele verfehlen, zeigt: Es ist höchste Zeit, dass die Bundesrepublik ihre Blockade der EU-Energieeffizienz-Richtlinie aufgibt und eine schlüssige Strategie zur sozialverträglichen energetischen Gebäudesanierung entwickelt. Zudem muss sich die Bundesregierung offensiv für die Stilllegung überschüssiger CO2-Emissionsrechte einsetzen, um die konventionelle Stromwirtschaft und die Industrie stärker in die Pflicht zu nehmen", kommentiert die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses, Eva Bulling-Schröter, die Äußerungen des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, Hans-Joachim Ziesing, Deutschland könne das selbst gesteckte Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 verfehlen.

© Eva Bulling-Schröter
Eva Bulling-Schröter weiter:
Rettet die Klimaretter!
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- Erstellt am Donnerstag, 12. April 2012 10:37
- Geschrieben von Udo Schuldt
Klimaretter.info ist die wahrscheinlich meistbesuchte deutschsprachige Webseite zum Thema Klimaschutz. Sie glänzt mit gut recherchierten Artikeln zum Thema. Es gibt Korrespondenten vor Ort und man kann sich auf die Inhalte verlassen. Täglich erscheinen bis zu einem Dutzend dieser Qualitätsartikel. Mit anderen Worten: Es gibt keine verläßlichere Quelle zum Thema Klimaschutz.

© Klimaretter.info
Qualität hat aber ihren Preis und seit kurzem erhalten die hauptamtlichen Reporter der Webseite kein Geld mehr, weil die Ausgaben der Webseitenbetreiber die Einnahmen übertreffen.
Angriffe auf Webseiten von Klimaschützern
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- Erstellt am Sonntag, 25. März 2012 14:47
- Geschrieben von Udo Schuldt
Wie die internationale Klimaschutz-Webseite "Skeptical Science" gestern berichtete, haben es Hacker geschafft sich in die Datenbank der Seite einzuhacken. Texte und private Daten von Autoren wurden auf einem russischen Server veröffentlicht. Trotz des Namens ist Skeptical Science keine Webseite der Klimawissenschafts-Leugner, sondern eine der besten Webseiten, die sich mit Leugner-Thesen auseinandersetzt. Das Motto der Site ist "Getting skeptical about gobal warming skepticism" (werde skeptisch gegenüber dem Klimawandel-Skeptizismus).

Screenshot der Webseite Skeptical Science (Foto: Udo Schuldt)
Artikel in 21 Sprachen wurden hier veröffenticht. Es gibt auch eine sehr schöne Zusammenstellung von Leugner- "Argumenten" in Deutsch und den tatsächlichen wissenschaftlichen Fakten dazu. Kein Wunder, dass so eine Seite der Hardcore-Leugnerszene ein Dorn im Auge ist. Unter den nun veröffentlichten gehackten Daten sind auch viele private Angaben zu den Autoren. Die Hacker schrecken also auch nicht davor zurück persönliche Daten in die Öffentlichkeit zu bringen.

